Zukunftscoaches
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Zukunftscoach
Landkreis Roth

Der Demographische Wandel ist auch im Landkreis Roth festzustellen. Die Einwohnerzahl des Landkreises war in den letzten Jahren leicht rückläufig und wird auch zukünftig, laut Vorausberechnungen des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung, weiter sinken. Der negative natürliche Saldo kann durch den insgesamt positiven Wanderungssaldo auf Kreisebene nicht ausgeglichen werden. Parallel dazu verändern sich der künftige Altersaufbau und damit auch das Durchschnittsalter der Landkreisbevölkerung. Während die Zahl der Personen unter 25 Jahren abnimmt, nimmt die Zahl der über 60-jährigen zu. Diese Entwicklungen wirken sich nachhaltig auf das verfügbare Erwerbspersonenpotential aus und somit auf den Arbeitsmarkt. Ein in manchen Branchen heute bereits spürbarer Nachwuchs- und Fachkräftemangel wird, sofern nicht ausreichend gegengesteuert wird, weiter umgreifen.

Die effiziente Nutzung „stiller Reserven“ und die Qualifizierung Benachteiligter, das Binden junger Menschen an die Region, die Intensivierung der Zusammenarbeit mit Hochschulen sowie die Nachwuchsförderung in der Altenpflege sind wesentliche Herausforderungen, die es im Rahmen des Projekts Zukunftscoach im Landkreis Roth zu bearbeiten gilt, um einem sinkenden Arbeitskräftepotential und Fachkräftemangel zu begegnen.

Existierende oder geplante Aktivitäten im Rahmen des Projekts Zukunftscoaches:

  1. Effiziente Nutzung stiller Reserven und Qualifikation Benachteiligter
    Um den Bedarf an Fachkräften in der Region auch zukünftig besser decken zu können, sollen „schlummernde“ Humanressourcen identifiziert und mobilisiert werden. Ziel ist es, dass Frauen und Migranten durch (Nach-)Qualifizierungsmaßnahmen bessere Zugangschancen zum qualifizierten Arbeitsmarkt erhalten.

  2. Junge Menschen in der Region halten
    Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels muss es auch Ziel sein, die jungen Menschen in der Region zu halten. Hierzu müssen ihnen umfassende Berufsorientierungsangebote zur Seite gestellt werden, die die vielfältigen Karrieremöglichkeiten innerhalb der Region aufzeigen.

  3. Intensivierung der Zusammenarbeit mit Hochschulen
    Durch eine intensivere Zusammenarbeit mit den Hochschulen soll die Akademikerquote im Landkreis Roth erhöht werden. Die Verzahnung von Hochschule, Wirtschaft und Landkreis gilt es dabei weiter auszubauen.

  4. Nachwuchsförderung in der Altenpflege
    Im Bereich der Nachwuchsförderung in der Altenpflege soll die Zahl der Interessierten am Pflegeberuf gesteigert werden. Dies geschieht durch eine enge Kooperation mit den Schulen in der Region. Wesentlicher Bestandteil zur Steigerung der Zahl der Auszubildenden in der Altenpflege ist die Vernetzung der Träger der stationären Altenpflege mit den mobilen Diensten.





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